Cookie-Consent für Shopware 6: Cookifi in unter 10 Minuten einbauen

Der Cookie-Consent-Manager von Shopware setzt und löscht Cookies, blockiert aber nichts — jedes Plugin muss seine Skripte selbst prüfen. Cookifi lädt über einen Twig-Override als Erstes und steuert alles.

Was Sie brauchen

Selbst gehostetes Shopware 6 — auch die kostenlose Community Edition — erlaubt Plugins und Themes, und mehr braucht es nicht. In Shopware SaaS lassen sich keine Plugins installieren; dort benötigen Sie eine Store-App, die Storefront-Templates ändern oder ein Header-Snippet einfügen kann.

Cookifi in Shopware 6 einbauen

  1. 1

    Storefront-Meta-Template erweitern

    Shopware hat kein Admin-Feld für Head-Skripte. Legen Sie in Ihrem Child-Theme oder Plugin src/Resources/views/storefront/layout/meta.html.twig an, beginnend mit {% sw_extends '@Storefront/storefront/layout/meta.html.twig' %}.

  2. 2

    Cookifi-Skript an den Anfang des Head-Blocks

    Überschreiben Sie den Block layout_head_javascript_hmr_mode: zuerst das Cookifi-<script>, danach {{ parent() }}. Ohne {{ parent() }} fehlt das JavaScript-Bundle der Storefront.

  3. 3

    Theme installieren und zuweisen

    Erweiterungen → Meine Erweiterungen → installieren und aktivieren, danach das Theme unter Verkaufskanäle → Storefront → Theme zuweisen.

  4. 4

    Theme kompilieren, Cache leeren

    bin/console theme:compile && bin/console cache:clear ausführen. Ein vorgeschalteter Reverse Proxy liefert unter Umständen weiterhin das alte HTML, bis auch dessen Cache geleert ist.

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    Standard-Hinweis deaktivieren

    Einstellungen → Shop → Grundeinstellungen → Rechtliches: den Haken bei „Standard-Cookie-Hinweis verwenden“ entfernen, sonst erscheinen zwei Banner.

Ihr Cookifi-Skript holen

  1. 1.

    Im Cookifi-Admin auf Add klicken, Namen und Domain eingeben (eine Sitemap-URL ist optional) und auf Create klicken.

  2. 2.

    Die Property öffnen und das Skript unter General → Integration script kopieren.

  3. 3.

    Über das Google-Symbol in der Skript-Leiste wird der Consent-Mode-Default-Befehl mitgegeben. Die Defaults selbst stellen Sie unter Regions ein, dort auch URL Passthrough und Ads Data Redaction.

  4. 4.

    So weit oben im <head> einfügen, wie die Plattform es zulässt, und zwar auf jeder Seite. Speichern, neu laden und prüfen, ob das Banner erscheint.

  5. 5.

    Entfernt die Plattform data-Attribute und das Banner lädt nicht, stellen Sie im Abschnitt Installation script auf den Query-String-Modus um und kopieren das Skript erneut.

  6. 6.

    Sie kommen an den Head überhaupt nicht heran? Dann das GTM-Installationsskript in einem Custom-HTML-Tag mit dem Trigger Consent Initialization – All Pages verwenden. Empfohlen bleibt der direkte Einbau, weil Adblocker GTM unterdrücken können.

Consent Mode v2 und GTM in Shopware 6

Da der Core keine gtag-consent-Befehle sendet, muss der Consent Mode v2 aus der CMP kommen. Cookifi ersetzt den nativen Manager und setzt die Defaults selbst; bleibt der native Manager zusätzlich aktiv, abonnieren Sie COOKIE_CONFIGURATION_UPDATE über document.$emitter und spiegeln den Zustand. Achtung: jede Änderung der Cookie-Konfiguration ändert den cookie-config-hash und fragt alle Besucher erneut.

Was das native Banner von Shopware 6 nicht kann

Cookie-Consent-Manager

  • Kein Script-Blocking. Er setzt und entfernt Cookies und löst das Event COOKIE_CONFIGURATION_UPDATE aus; das Blockieren der Skripte bleibt jedem Plugin selbst überlassen.
  • Keine Signale für den Google Consent Mode v2 — der Core sendet überhaupt keine gtag-consent-Befehle.
  • Kein Consent-Log, also kein Einwilligungsnachweis für eine Prüfung.
  • Von Hand eingefügte Skripte sieht er nicht: ein Cookie erscheint nur dann in der Liste, wenn ein Plugin es registriert.

Fallen, die Zeit kosten

  • Fehlt {{ parent() }} im überschriebenen Block, fehlt das JavaScript-Bundle der Storefront und die eigenen Skripte des Shops laufen nicht mehr.
  • Nach jeder Änderung sind theme:compile und cache:clear nötig, und ein HTTP-Cache oder Reverse Proxy liefert den alten Head oft länger aus als erwartet.
  • Skripte ohne defer oder async blockieren das Rendering — darauf weist die Shopware-Entwicklerdokumentation ausdrücklich hin.

Was Sie mit Cookifi bekommen

In unter 10 Minuten live

Ein Skript im Head, ein Scan, der die Kategorien vorschlägt, und 14 Tage Test ohne Kreditkarte.

Feste Basis statt Tarifleiter

Eine monatliche Basis ab 10 € plus Nutzung nach Read-Events — die ersten 10.000 pro Monat sind frei. Subdomains und Teammitglieder sind unbegrenzt, eine zweite Website ist also kein zweiter Tarif.

Support, der antwortet

Live-Chat und E-Mail in jedem Tarif, im Enterprise-Tarif mit einer Antwort von einem Menschen innerhalb eines Werktags. Wir sind ein kleines Team — deshalb ist das, worum Kunden bitten, meist schnell ausgeliefert.

Für den modernen Stack gebaut

Google und Microsoft Consent Mode v2 sind erstklassig unterstützt, GA4 und GTM sind der Standardweg, und Cookifi ist zertifizierter Google-CMP-Partner.

Häufige Fragen

Lässt sich Cookifi in Shopware SaaS einbauen?

Nicht per Plugin: in der Cloud-Variante von Shopware sind Plugin-Installationen nicht möglich. Dort brauchen Sie eine Store-App, die Storefront-Templates oder Header-Snippets unterstützt, und fügen das Skript über diese App ein.

Muss der Cookie-Consent-Manager deaktiviert werden?

Ja, sonst sehen Besucher zwei Consent-Oberflächen. Entfernen Sie den Haken bei „Standard-Cookie-Hinweis verwenden“ unter Einstellungen → Shop → Grundeinstellungen → Rechtliches.

Reicht das für § 25 TDDDG und die DSGVO?

Technisch sorgt Cookifi dafür, dass nicht notwendige Skripte erst nach der Einwilligung laufen, und protokolliert jede Einwilligung nachweisbar. Welche Dienste in Ihrem Shop welche Rechtsgrundlage haben, bleibt Ihre Entscheidung — im Zweifel mit rechtlicher Prüfung.

Testen Sie es auf Ihrer eigenen Website

14 Tage, ohne Kreditkarte. Wenn der Einbau länger als zehn Minuten dauert, sagen Sie es uns — bei uns gilt das als Fehler.